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Mein Leben mit Schilddrüsenunterfunktion

Im November 2017 habe ich die Diagnose Schilddrüsenunterfunktion erhalten. Auf meinem neuen Blog "Schilddrüsenunterfunktion" möchte ich über meine Symptome und mein Leben mit dieser Erkrankung schreiben. Außerdem gebe ich euch ein paar Tipps zur Vorbeugung und eine Speiseempfehlung mit auf den Weg. Vielleicht ergeht es anderen Menschen ähnlich und ihr fühlt euch angesprochen? Ich bin kein Ernährungsmediziner und ich darf keine kranken Menschen beraten. Mir ist es aber dennoch wichtig darüber zu schreiben und einen Austausch zu finden. Krankheitsbilder können ganz unterschiedlich sein und hier erzähle ich euch ausschließlich mein persönliches Empfinden.

Schilddrüse - kleines Organ mit wichtigen Funktionen.

Optisch erinnert sie an einen Schmetterling. Sie ist klein und unterhalb unserer Kehlkopfes zu finden - die * Schilddrüse. Dort werden die wichtigen Hormone T3 und T4 produziert. Diese sind u. a. für unseren Stoffwechsel verantwortlich. Werden diese Hormone zu wenig hergestellt spricht man von einer Unterfunktion und wird ein Überschuss produziert von einer Überfunktion. 

(Nähere Infos etc. findet ihr auf zahlreichen medizinischen Seiten im Internet)

Wie alles begann:

Monate zuvor habe ich mich schlapp, müde und ausgepowert gefühlt. Mein Haar und meine Fingernägel waren stark brüchig - trotz intensiver Pflege. Mein Gewicht schwankte sehr. An meiner Ernährung konnte es einfach nicht liegen. Zusätzlich treibe ich mein Leben lang sehr viel Sport. Die überschüssigen Pfunde konnte ich mir einfach nicht erklären. Mein allgemeiner Gemütszustand war für mich sehr belastend. Mit diesen Symptomen und einer eigenrecherchierten Vorahnung suchte ich meinen Hausarzt auf. Nach einer Blutuntersuchung erhielt ich ein paar Tage später meine Diagnose und eine Überweisung zu einem Nuklearmediziner. 

 

Nach Ultraschall und Gesprächen mit meiner Ärztin habe ich das Schilddrüsenhormon in Tablettenform verordnet bekommen. Seit November 2017 nehme ich nun jeden Morgen 30 Minuten vor dem Frühstück eine Tablette. 

Wie ging es weiter?

Von meinem Arzt habe ich mich allein gelassen gefühlt. Warum? Ganz einfach: Mit der Tablettenverordnung war alles erledigt. Keine Tipps für Ernährungsumstellung oder zu Lebensmitteln die ich künftig meiden sollte. Bis dato wusste ich nicht das man mit einer Schilddrüsenunterfunktion, Lebensmittel wie Soja, Senf, Meerrettich, Radieschen und Bittermandeln meiden sollte. Für mich standen viele davon regelmäßig auf meinem Speiseplan. Nach zahlreichen Eigenrecherchen und während meines Studiums bin ich erst darauf gestoßen!

Was hat sich mit der Tabletteneinnahme verändert?

Zahlreiche Wochen vergingen und ich bemerkte an mir Veränderungen. Mein Herz schlug mir bis zum Hals, immer dann wenn ich nachts mit dem einschlafen kämpfte. Müde, nervös  und unruhig fühlte ich mich tagsüber. Mein Gewicht veränderte sich nicht. Das einzig positive was ich an mir feststellen konnte war, dass sich mein Haar und auch meine Fingernägel erholten. Diese Symptome habe ich bis heute. So richtig gelernt damit zu Leben habe ich bis heute nicht.  Natürlich habe ich all dies bei meiner behandelnden Ärztin angesprochen und mein Blut wird regelmäßig untersucht. Im Beipackzettel stehen diese Begleiterscheinungen als Nebenwirkungen aufgelistet.  Meine Ärztin meinte damit muss lernen zu Leben - und dies ein lebenslang. 

Wie geht es weiter?

In den nächsten Blogbeiträgen möchte ich auf die wichtigen Vitamine und Mineralstoffe eingehen die unsere Schilddrüse benötigt. Außerdem spielt Jod in unserer Ernährung eine wichtige Rolle. Erfahrt außerdem welche Lebensmittel nur selten oder komplett vom Speiseplan verschwinden. 

 

Unter jedem Beitrag seit ihr Herzlich eingeladen einen Kommentar zu hinterlassen oder mir direkt eine Nachricht über das Kontaktformular zu senden. 

Bleibt gesund, eure Sandra

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